Wasser Tirol höchstes Gut

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E. FLEISCHHACKER, 2014

Wasser Tirol höchstes Gut

Water Tyrol's greatest asset

Verschneite Berge, vereiste Gletscher, sprudelnde Quellen, gurgelnde, fließende, fallende Bachläufe, wilde Wasserfälle und glasklare Bergseen prägen das Erscheinungsbild des Landes. Pulverschneepisten sind die Grundlage für den Tourismus im Winter, sattgrüne Almen und Wiesen die Nahrungs- und Erholungsgrundlage im Sommer. Wasser in Form von Eis, Schnee, Regen, Tau, Nebel und Wolken ist also in allen Aggregatzuständen die unabdingbare Grundlage für das Leben und Wirtschaften in Tirol. Wasser ist als Grundnahrungsmittel, als Energiespender, als Erholungs- und Tourismusfaktor und als Produktionsmittel Tirols einzig wirkliche Ressource. Im Gegenzug ist das Wasser aber auch die potenzielle Gefahr für die Besiedelungs- und Wirtschaftsstrukturen im Lande. Zerstörerische Lawinen-, Muren- und Überschwemmungsereignisse gehören daher ebenso zum „Wasserbild“ von Tirol.

Das Tiroler Wasser braucht gesamthafte Sicht: Wenn man die Bedeutung des Wassers in allen Dimensionen erfassen will, muss man zunächst das System der Wasserressourcenbewirtschaftung verstehen lernen. Dieses System besteht aus dem Wasserdargebot in Form von Niederschlag-, Quell-, Grund- und Oberflächenwasser, welchem der Wasserbedarf in Form von Trink- und Nutzwasser gegenüber steht. Die Bedarfsdeckung ist die unternehmerische Aufgabe in diesem System. Wenn es einer Gemeinde oder Region gelingt, den eigenen Bedarf mit den eigenen Ressourcen zu decken, dann ist das regionale Kreislaufwirtschaft. Über diesem Bewirtschaftungssystem steht das gewaltige globale und regionale Wasserkreislaufsystem, das immer wieder für den Wassernachschub in Form von Regen und Schnee in den Alpen sorgt. Weitere Informationen / further information:

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www.fensystems.at